Zebra-Tours
Herr Alexander Maas
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Leipzig
Deutschland
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Italien liegt in Südeuropa und grenzt im Norden an Österreich und die Schweiz, im Osten an Slowenien, im Süden an das Mittelmeer sowie im Nordwesten an Frankreich.
Mitteleuropäische Zeit (MEZ); März bis Oktober: MEZ + 1 (kein Zeitunterschied zu Deutschland)
Hauptamtssprache ist Italienisch, aber in den Ferienorten und größeren Städten wird zum Teil auch Englisch, Deutsch oder Französisch gesprochen.
301.338 km²

Rom, ca. 2,7 Mio. Einwohnern
In Italien leben rund 60,4 Mio. Menschen.
Seit 1946 ist Italien eine Republik.
Die Mehrheit der Italiener besitzt einen römisch-katholischen Glauben.
Staatsbürger der Bundesrepublik Deutschland, Österreichs, der übrigen EU-Länder und der Schweiz können mit gültigem Reisepass oder Personalausweis einreisen. Der deutsche Kinderausweis wird mit Lichtbild anerkannt.
Für Personen, die in Deutschland gesetzlich versichert sind, besteht Anspruch auf ärztliche Behandlung im Notfall. Als Nachweis wird die europäische Krankenversicherungskarte (EHIC), bzw. eine Ersatzbescheinigung benötigt. In jedem Fall wird empfohlen, sich mit der Krankenkasse in Verbindung zu setzen. Unabhängig davon empfiehlt das Auswärtige Amt den Abschluss einer Auslandsreise-Krankenversicherung, die bestimmte, zusätzliche Leistungen abdeckt (wie z. B. Rücktransport).
In Italien zahlt man wie in Deutschland mit dem Euro.
Notarzt: 118
Feuerwehr: 115
Polizei: (Carabinieri): 112
Deutschland - Italien: 003
Italien - Deutschland: 0049
In Italien herrscht Mittelmeerklima, außer in den Alpen und in den Apenninen. Heiß sind die Sommer vor allem im Süden. Frühling und Herbst sind mild und sonnig. Kalte Winter mit viel Schnee gibt es in Oberitalien, ansonsten sind sie mild. Je weiter man nach Süden kommt, desto trockener und wärmer wird es. Im Sommer liegen die Durchschnittstemperaturen in Norditalien bei 27 – 30° C, in Süditalien können die Temperaturen auf bis zu 40° C steigen. Die Wassertemperatur beträgt in den Sommermonaten ca. 23 – 25° C.
Generell lässt sich sagen, dass die Preise in Italien etwas höher sind als in Deutschland. Besonders in Touristengebieten ist es recht teuer. Deshalb empfiehlt es sich in kleineren Supermärkten außerhalb der Tourismuszentren einkaufen zu gehen.
Für die Monate Dezember, Januar und Februar wird Herbstkleidung empfohlen, leichtere Kleidung für März, April, Mai, Oktober und November und sehr leichte Sommerkleidung für die Monate Juni, Juli, August und September. Eine gute Sonnenbrille sollte ebenfalls mitgenommen werden.
In den Restaurants ist die Bedienung meist in den Preisen inbegriffen. Auf Speisekarten ist die Mehrwertsteuer (IVA) in Höhe von 20% immer enthalten. Wissen sollte man, dass bei jeder Art von Bestellung ’pane e coperto’ (Brot und Gedeck) pro Person zusätzlich berechnet werden. Es ist in Italien absolut unüblich, getrennt zu bezahlen, d.h. pro Tisch gibt es immer nur eine Rechnung. Den Rechnungsbetrag sollte man auf eine angemessene Summe aufrunden. Neben dem „Ristorante“, den gehobenen Speiselokalen, gibt es die Trattoria, in der hauptsächlich lokale Spezialitäten angeboten werden. Wer es preiswerter mag, geht in eine Pizzeria, wo es günstig Pizza oder Nudelgerichte gibt. Eine Birreria hat, wie der Name schon vermuten lässt, etwas mit Bier zu tun. Es handelt sich hierbei jedoch nicht einfach um eine Kneipe, sondern ein Bierlokal, wo man zum Bier auch gut essen kann. Meist wird hier eine Art Hausmannskost serviert, die frisch zubereitet wird. In der Enoteca oder Vineria hingegen, bekommt man nur einige Snacks und Hors d’euvres zu essen, zu denen man sich durch das Weinsortiment kostet. Einfache belegte Brote und Sandwichs gibt es auch in Bars, die es praktisch an jeder Ecke gibt und in die man tagsüber kommt, um einen Kaffee, ein Glas Wein oder eine Cola zu trinken.
Bekannt ist Italien vor allen Dingen wegen seiner Kräuter, wie Basilikum, Oregano und Rosmarin, die genau wie das Olivenöl, oder der beliebte Balsamico-Essig den Geschmack der meisten italienischen Gerichte ausmachen. Typisch italienisch sind auch verschiedene italienische Käse- und Wurstsorten, wie beispielsweise Mozzarella, Parmesan, Gorgonzola, Parmaschinken und Salami. Woran man beim Begriff der italienischen Küche natürlich zuerst denkt sind Pizza und Pasta, insbesondere Spaghetti und Lasagne, dabei sind die Kochkünste hier so viel abwechslungsreicher und man kann praktisch gar nicht von „der“ italienischen Küche sprechen, da jede Region, zum Teil sogar jede Stadt, ihre eigenen Spezialitäten zu bieten hat.
230 Volt. Zwischenstecker für Steckdosen sind erforderlich.
Schon seit der Antike ist Italien ein wichtiges europäisches Kulturzentrum. Es stand im Zentrum des Römischen Reiches mit Rom als Hauptstadt. Die italienische Geschichte ist komplex. Sie lässt sich in groben Abschnitten in folgende Teile untergliedern: Römisches Reich, Mittelalter und frühe Neuzeit, Nationalstaatsbildung, Weltkriege und die italienische Republik. Im Mittelalter zerfiel das ehemals vereinte Land in unterschiedliche Herrschaftsbereiche. Norditalien wurde im Rahmen der karolingischen Reichsteilungen wieder zu einem eigenständigen souveränen Königreich. 951 wurde es aber durch Otto den Großen mit dem Deutschen Reich verbunden. 754/56 entstand der römisch katholische Kirchenstaat des Papstes, das sogenannte „Patrimonium Petri“ - der weltliche Staat des Papstes. Der Republik Venedig gelang es bis zum Einmarsch Napoleons sowohl vom norditalienischen Königreich als auch vom Deutschen Reich unabhängig zu bleiben. In Süditalien bildeten die Normannen 1130 das „Königreich Sizilien“.
1815 fand der Wiener Kongress statt. In Italien begünstigte er die Entstehung des sogenannten „Risorgimento“, das Wachstum der nationalen Einigungs- und Unabhängigkeitsbewegungen.
1860 wurde Italien unter Viktor Emmanuel II, dem König des Königreichs Piemont-Sardinien, vereint.. 1866 verleibte sich der italienische Staat Venetien ein. Vier Jahre später, im Jahr 1870, erging es dem größten Teil des Kirchenstaats ebenso. Im Rahmen des so genannten „Irredentismus“ wurden auch Trentino und Istrien der italienischen Nation zugeführt. Im Jahr 1922 wurde Benito Mussolini von König Viktor Emanuel III zum Ministerpräsidenten ernannt. Bis 1926 gelang es Mussolini seine faschistische Herrschaft zu etablieren.
Nach Ende des Zweiten Weltkrieges wurde die italienische Republik gegründet. Danach gelang es Italien in der europäischen Gemeinschaft eine wichtige Rolle zu übernehmen. Unter anderem wurde das Land zum Mitbegründer der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft.
Kaum ein anderes Land bietet so vielfältige touristische Attraktionen wie Italien an: Traumhaft schöne Landschaften mit Bergen und feinsandigen Stränden, architektonische Meisterwerke von der Antike bis zur Gegenwart oder ein faszinierendes Kulturerbe.
Seit der Antike war Italien ein Zentrum europäischer Kultur, und noch heute nimmt das einstige Herz des Römischen Reiches, die "ewige Stadt" Rom, als Landeshauptstadt und Sitz des Vatikans eine herausragende Rolle im kulturellen und religiösen Leben ein.
Zahlreiche Sehenswürdigkeiten des Landes stehen auf der Liste des UNESCO Weltkulturerbes, darunter die Altstädte von Rom, Venedig, Verona, Florenz oder Genua.
Eine der wohl schönsten Regionen Italiens ist die Toskana mit ihrer malerischen Landschaft und ihren faszinierenden mittelalterlichen Stadtkernen wie in Florenz oder in Siena. Sie wird im Norden durch die Apenninen begrenzt, deren Höhenzüge über 2000 Meter reichen. Zu ihren bekanntesten und beliebtesten Landschaften zählen die Maremma im Süden, das Chianti-Gebiet zwischen Florenz und Siena sowie die Etruskische Riviera. Pinien, Säulenzypressen, Olivenbäume und Weinreben geben der hügeligen Landschaft ihr ganz eigenes charakteristisches Aussehen.
Ein weiteres besonderes Erlebnis ist der Besuch der antiken Stadt Pompeji am Golf von Neapel, welche beim Ausbruch des Vesuvs 79 n.Chr. unter Lava und Asche versank.