Zebra-Tours
Herr Alexander Maas
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Kroatien befindet sich an der Ostküste der Adria und grenzt nördlich an Ungarn und Slowenien, östlich an Serbien und Bosnien und Herzegowina sowie im äußersten Süden an Montenegro.
Mitteleuropäische Zeit (MEZ ). Da auch in Kroatien die europäische Sommerzeit gilt, besteht das ganze Jahr über kein Zeitunterschied zu Deutschland.
Amtssprache in Kroatien ist kroatisch. Vereinzelt werden aber auch in den verschiedenen Regionen andere Sprachen gesprochen. Dazu zählen unter anderem Serbisch, Italienisch und Albanisch.
56.592km²
Hauptstadt von Kroatien ist Zagreb mit ca. 780.000 Einwohnern.
In Kroatien leben rund 4,5 Mio. Menschen.
Kroatien ist eine Republik und seit 1991 unabhängig.
Die Mehrheit der Kroaten besitzt einen römisch-katholischen Glauben.
Für EU-Staatsbürger ist für die Einreise nach Kroatien ein gültiger bzw. vorläufiger Reisepass, ein gültiger Personalausweis oder der deutsche Kinderausweis mit Lichtbild erforderlich.
Für Personen, die in Deutschland gesetzlich versichert sind, besteht Anspruch auf ärztliche Behandlung im Notfall. Als Nachweis wird die europäische Krankenversicherungskarte (EHIC), bzw. eine Ersatzbescheinigung benötigt. In jedem Fall wird empfohlen, sich mit der Krankenkasse in Verbindung zu setzen. Unabhängig davon empfiehlt das Auswärtige Amt den Abschluss einer Auslandsreise-Krankenversicherung, die bestimmte, zusätzliche Leistungen abdeckt (wie z. B. Rücktransport).
Die Währung in Kroatien heißt Kuna. Ein Kuna sind gleich 100 Lipa. Geld kann in allen Banken, Postämtern und vielen privaten Wechselstuben getauscht werden. Am Bankautomaten kann mit EC-Karte Bargeld Geld abgehoben werden. Auch Kreditkarten werden in der Regel akzeptiert. Das Verhältnis Euro zu Kuna beträgt ca. 1:7.
Polizei: 92 oder 112
Krankenwagen: 94 oder 112
Deutschland - Kroatien: 00385
Kroatien - Deutschland: 0049
Kroatien zeichnet sich durch sein mediterranes Klima aus. Dadurch ist das Wetter vor allem im Sommer sehr warm. Temperaturen um die 36°C sind keine Seltenheit, doch wird die Hitze nicht als drückend empfunden. Für etwas Abkühlung sorgen kurze Gewitter mit etwas Regen. Auch im Winter bleibt es in Kroatien relativ mild. Die Tagestemperaturen liegen hier bei 10°C. Im Winter kühlt die Wassertemperatur deutlich ab, im Sommer kann sie sich bis auf 29°C erhöhen. Badegäste genießen das relativ warme Wasser bis tief in den September hinein, danach sinken die Wassertemperatur schnell.
Die Preise in Kroatien passen sich dem jeweiligen Gebiet an, in welchem man sich aufhält. Anders gesagt, in touristischen Gebieten an der Küste sind die Preise vergleichbar mit den deutschen Preisen. Fährt man jedoch ins Landesinnere, sinken auch die Preise. Man kann nach wie vor preiswert in Kroatien essen gehen.
Leichte Sommerkleidung und ein Pullover für abends ist in den Sommermonaten ausreichend. Übergangskleidung bzw. gute Winterkleidung benötigt man in den anderen Jahreszeiten. Man sollte auch immer an eine Regenjacke oder einen Anorack denken.
„Die“ eine kroatische Küche gibt es nicht, denn in Kroatien mischen sich die mediterrane und mitteleuropäische Küche mit balkanischen und orientalischen Einflüsse. In den Bergen kommen beispielsweise andere Gerichte auf den Tisch als an der Küste und selbst kleine Regionen und einzelne Inseln haben ihre eigenen Spezialitäten. Die Küchen Kroatiens spiegelt die Vielfältigkeit der Völker wider, die hier ihre Spuren hinterlassen haben: Italiener und Österreicher, Türken und Griechen, Balkanvölker und nicht zuletzt die Kroaten selbst. Die Gastronomie des kroatischen Küstenlandes gilt als einfach und ungekünstelt. Dabei werden frische Zutaten schonend gegart und mit feinen Kräutern aus der Natur garniert. Vor allen Dingen wird aber mit sehr wenig Fett gekocht.
Besonders im Norden haben die Italiener mit Pasta, Pizza und Risotto ihre Spuren hinterlassen. Österreichische Einflüsse sind vorwiegend auf der Dessertkarte zu finden: Palacinke (Pfannkuchen mit Marmelade, Beeren, Schokolade oder Zucker und Zimt), Strudel (Apfel- oder Quarkstrudel) und Kremsnite (Blätterteiggebäck mit Creme- oder Puddingfüllung und manchmal Schokoladenguss). Die Gerichte Baklava, Musaka, aber auch das serbische Djuvec stammen ursprünglich aus Griechenland.
Spezialitäten in Kroatien sind der gegrillte Fisch, Fleisch und Gemüse. An Grundprodukten und Zubereitungsarten kennt man hier wie dort mediterrane Produkte wie Oliven und Olivenöl, Reisgerichte und Mittelmeerfisch ebenso wie dinarisch-balkanische Einflüsse wie Papirkaschoten, Hackfleischgericht und Spiesschen. Auch die Methode des langsamen Garns unter einer Metallglocke, der Peka oder Cripnja, über die Glut gehäufelt wird, ist in Kroatien beliebt.
220 V, 50 Hz.
Kroatien hat sich weitestgehend von den Folgen des Krieges zu Beginn der 1990er Jahre erholt. Das Land bietet neben seinen traumhaften Stränden viele weitere Sehenswürdigkeiten an.
Die Halbinsel Istrien kann einige Attraktionen vorweisen. In der Regionshauptstadt Pula finden sich alte römische Bauten, die man sich während eines Ausfluges anschauen kann. Viele Angebote lassen sich auch mit kleinen Booten erreichen. Die vorgelagerten Inseln sind zum großen Teil unbewohnt und bieten traumhafte Strände und Urlaub abseits des Massentourismus. Die Stadt Porec an der Westküste von Istrien bietet ebenfalls interessante Sehenswürdigkeiten. Besonders die gut erhaltenden Relikte aus der Zeit der Römer sind sehr imposant. Neben den Stadtstränden von Porec, finden sich auch außerhalb von Porec viele kleine versteckte Buchten.
Dalmatien bietet neben der tollen Küste auch eine Reihe von Nationalparks. Hier lässt sich die unberührte Natur genießen und man kann erholsame Wanderungen unternehmen. Rund um die Hafenstadt Zadar finden sich weitere Sehenswürdigkeiten von Kroatien, welche noch aus der Antike stammen. Besonders gut lässt sich die Küste von Dalmatien mit dem Boot erkunden. Weitere Städte die in Dalmatien, die einen Besuch wert sind, sind Trogir, Makarska, Jelsa und Dubrovnik.
Kroatien wurde im 7. Jh. von den Kroaten besiedelt. Bis 825 stand das Land unter byzantinischer und fränkischer Herrschaft. 925 kam die Unabhängigkeit des Königreichs Kroatien unter König Tomislav. 1573 fanden die Bauernaufstände statt.
1927 wird Ferdinand I von Habsburg (der später römisch-deutsche Kaiser) König von Ungarn-Kroatien. 1797 erobert Napoleon das im Süden Kroatiens gelegene Dalmatien. Bis 1806 hatten Kroatien und Deutschland bzw. Kroatien und Österreich bis 1918 ein gemeinsames Staatsoberhaupt. 1848 brach ein Krieg aus, der zur Trennung von Ungarn führte. 1868 kam es dann zum Kroatisch-Ungarischen Ausgleich. Am 01.12.1918 bildete sich das Königreich der Serben, Kroaten und Slowenen.
Am 15.01.1998 wurde das Ende des UNTAES-Mandats beschlossen und die vollständige Wiedereingliederung von Ostslawonien, Baranja und Westsyrmien in den kroatischen Staatsverband.