Geldwechsel - soll man Fremdwährung im Reiseland tauschen?

| Autor Amani Al Meklef
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Newstext Geldwechsel - soll man Fremdwährung im Reiseland tauschen

Wer eine Schülersprachreise nach Großbritannien oder in ein Land unternimmt, in dem man nicht mit Euro bezahlen kann, steht oft vor der Geldwechsel-Frage: Tausche ich Geld vorher oder erst vor Ort um?

Geldwechsel - wie bereite ich mich vor?

Es ist natürlich viel einfacher, wenn nicht der erste Weg im Ausland zum Bankautomaten oder zur Wechselstube gehen soll, wenn man stattdessen schon die erste Fremdwährung in der Tasche hat. Das erspart Zeit und Energie beim Ankommen am Reiseziel. Wer sein Geld zu Hause in eine Fremdwährung tauschen möchte, hat die Möglichkeiten dies bei seiner Hausbank anzumelden bzw. einen bestimmten Betrag zu bestellen.

Dies bieten nicht mehr alle Banken an, da einige sogenannte Online-Banken keine Filialen haben und der Umtausch nicht vollzogen werden kann. Eine weitere Gelegenheit des Geldumtauschs bieten Wechselstuben oder Reisebanken, die man oft an Bahnhöfen oder Flughäfen findet. Oft bieten solche Reisebanken auch eine Geldlieferung innerhalb von wenigen Werktagen innerhalb Deutschlands. Hier fallen Transportkosten (Bestellwert und Versandkosten) an, welche natürlich den Wechselkurs nicht so angenehm erscheinen lassen, dies ist jedoch der Preis für entspanntes Ankommen vor Ort.

Geldwechsel am Geldautomaten

Wer sich entscheidet vor Ort am Reiseziel, beispielsweise Großbritannien, sein Geld zu tauschen, hat ebenfalls mehrere Alternativen. Zum Einen mit der EC-Karte oder Kreditkarte an einem Geldautomat, im englischen auch ATM (Automated Teller Machine) genannt. Am Geldautomat erhält man den von der Bank ausgegebenen guten Wechselkurs, was geeignet erscheint. Achtung jedoch bei den eventuell anfallenden Gebühren für Geldabhebungen, welche das Kreditinstitut erheben darf, diese sind oft von Bank zu Bank unterschiedlich. Da es sich häufig um pauschale Beträge handelt, lohnt es sich einmal etwas mehr Geld als mehrmalig kleinere Summen Geld abzuheben, um die Gebühren so gering wie möglich zu halten.

Wer die Geldkarten lieber zu Hause lassen möchte oder einen persönlichen Kontakt bevorzugt, ist an Wechselstuben gut beraten. Oft zeigt eine Übersichtstafel an, zu welchem Kurs gerade gewechselt wird. Viele Wechselstuben lassen den Wechselkurs gut aussehen, arbeiten stattdessen mit Provision. Das heißt dass der gewechselte Wert nicht immer dem entspricht, welchen man sich errechnet. Die Wechselgebühren oder Provisionen beim Geldwechsel sind oft nur auf dem zweiten Blick zu sehen, daher einfach nachfragen oder am besten gleich den Wert erfragen, was man für seinen Wunschbetrag an Fremdwährung erhält.

Als dritte Geldwechsel-Variante gab es die Reisechecks, auch Travellerchecks genannt, welche mehr und mehr in Vergessenheit geraten sind, da sie nicht mehr verwendet werden. Diese Reisechecks erhielt jeder Reisende bei seiner Hausbank, sofern dies angeboten wurde. Der Reisecheck diente vorwiegend als Bargeldbeschaffung, weniger als Zahlungsmittel im Ausland. Beim Einlösen eines Reisechecks wurden die Unterschriften auf dem Reisecheck mit denen auf dem Personalausweis oder Reisepass verglichen.

Geldwechsel-Tipps

Als kleinen Reisetipp zum Thema Geldwechsel, raten wir beispielsweise unseren Teilnehmer der Schülersprachreisen nach England, sollte man nie auf ein Zahlungsmittel setzen, eher die Kombination aus mehreren Möglichkeiten wählen, wie Bargeld und Geldkarte, somit kann man bei Verlust der einen Zahlungsart eine weitere Option nutzen.

Um ein entsprechendes Gefühl für den Wert der Fremdwährung zu erhalten, könnte man vorab auf eine der zahlreichen Währungsrechner gehen, um zu sehen was man für sein Geld als Gegenwert erhält. Zusätzlich bietet sich an, eine Währungsrechner-App zu laden, falls man nicht im Kopf rechnen möchte oder der Geldwechselkurs sich stark ändert.

Zu guter letzt sollte jeder Reisende etwas Kleingeld in der Hosentasche mit sich führen, um nicht bei jedem Einkauf die pralle Geldbörse zu präsentieren, denn Diebe gibt es überall, leider auch auf Auslandsreisen für Schüler.