Geringe Reklamationsquote bei Sprachreisen

| Autor Amani Al Meklef
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Newstext Sprachreisen: Geringe Reklamationsquote bei Sprachreisen

Wie der Fachverband Deutscher Sprachreise-Veranstalter (FDSV) mitteilt, gibt es eine extrem geringe Reklamationsquote bei Sprachreisen im Vergleich zu anderen Pauschalreisen. Dies ergab eine Erhebung des FDSV unter Sprachreiseveranstaltern. Ermittelt wurde eine Quote von ca. 1 Prozent Reklamationen, die somit unter der branchenüblichen Quote von 2 bis 3 Prozent liegt.

Grund für niedrige Anzahl von Beschwerden sei vor allem, dass im Gegensatz zu Pauschalreisen, wo die Reisenden häufig auf die Sprechstunden der Reiseleiter vor Ort angewiesen sind, im täglichen Kontakt mit den Ansprechpartnern der Sprachschulen bzw. der Betreuern, Probleme direkt vor Ort vorgetragen werden können. So könne meist schnell und unbürokratisch Abhilfe geschaffen werden. Im Übrigen empfiehlt der FDSV die Buchung bei einem deutschen Reiseveranstalter, wo im Falle einer Beschwerde das deutsche Reiserecht greift.

Im speziellen Fall einer Sprachreise für Jugendliche ins Ausland, wo die jungen Teilnehmer wegen oft unzureichender Sprachkenntnisse nur schwer auf eventuelle Missstände hinweisen können, stehen dann natürlich auch die Mitarbeiter des Reiseveranstalters zur Verfügung, an die sich die Eltern wenden können.