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Unterkunft während der Sprachreise

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Abgesehen von den Sprachcamps, wo die Teilnehmer gemeinsam in Jugendherbergen, Gästehäusern oder auch in Zelten übernachten, gehört zu einer erfolgreichen Sprachreise natürlich auch die passende Unterkunft für den Aufenthalt im Ausland. Ob bei einer Gastfamilie, in einer Residenz, im Apartment oder im Jugendhotel - Die Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen haben abhängig von Alter, Reiseziel und Reiseart die Möglichkeit zwischen den verschiedenen Unterkunftsmöglichkeiten zu wählen.

Jede Unterkunft bringt ihre Vor- und Nachteile mit sich. Somit ist es wichtig, während der Reiseplanung herauszufinden, welche Unterkunft zum eigenen Kind passt. Um die Entscheidung zu erleichtern, haben wir alle Unterkunftsarten mit ihren typischen Merkmalen für Sie aufgeführt:


 

Gastfamilie oder Privatunterkunft

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Mittlerweile ist der Begriff der Gastfamilie nicht mehr gebräuchlich, weil er recht unscharf geworden ist und sich von seiner ursprünglichen Bedeutung wegbewegt hat. Viele Sprachreiseveranstalter verwenden daher den Begriff „Privatunterkunft“, denn nicht immer handelt es sich um eine Familie im traditionellen Sinn. So können die Gastgeber sowohl Familien als auch Alleinstehende mit Kindern, ältere Pärchen oder Lebensgemeinschaften sein. Die Mehrzahl der Gastfamilien arbeitet schon seit mehreren Jahren mit den Sprachschulen zusammen, so dass sie meist eine langjährige Erfahrung mit der Betreuung von Sprachschülern vorweisen können. Sie werden von den veranstaltenden Sprachschulen regelmäßig besucht und geprüft. Zudem bewerten die Teilnehmer nach Abschluss der Reise ihre Unterkunft.

Die Gastfamilien wohnen meist in der Nähe oder in guter Erreichbarkeit zur Sprachschule. Dennoch sind die Sprachschüler zum Teil auf den öffentlichen Nahverkehr oder auf Bustransfers angewiesen. In Großstädten wie London, Barcelona oder Paris kann die Fahrzeit zur Sprachschule bis zu 30 Minuten oder länger betragen. Ob die Transportkosten im Reisepreis inkludiert sind, entnehmen Sie bitte den einzelnen Reisebeschreibungen.

Es sollte bei dieser Unterkunftsform erwähnt werden, dass die Gastfamilien für die Unterbringung und die Verpflegung der Sprachschüler eine entsprechende Vergütung bekommen. Dadurch besteht unter anderem auch ein Interesse der Familien daran, über einen längeren Zeitraum regelmäßig Sprachschüler zu betreuen, was zum Teil den Erwartungen des einzelnen Schülers an eine individuelle Betreuung widerspricht.

Der Aufenthalt bei einer Gastfamilie ist für eine Sprachreise typisch und auch von Vorteil. Hier können die Sprachschüler nicht nur die Fremdsprache ganz praktisch anwenden, sondern erhalten auch einen interessanten und ganz persönlichen Einblick in die Lebensverhältnisse, Traditionen und kulturellen Begebenheiten des jeweiligen Landes. So können sie Land und Leute näher kennenlernen und Dinge entdecken, die „normalen Touristen“ meist verborgen bleiben. In der Regel teilen sich die Sprachschüler zu zweit oder zu dritt ein einfach eingerichtetes Zimmer. Das Badezimmer wird in den meisten Fällen zusammen mit der Gastfamilie genutzt. Diese bieten den Schülern auch in vielen Fällen einen Wäscheservice an. Die Unterbringung entspricht häufig nicht den gewohnten deutschen Standards - darüber müssen sich die Sprachschüler im Vorfeld bewusst sein, um keine bösen Überraschungen vor Ort zu erleben.

Der Schüler erhält bei den Gastfamilien Frühstück oder Halbpension, welche aus einem landestypischen Frühstück und einem warmen Abendbrot besteht. Bei vielen Sprachreisen erhalten die Sprachschüler zudem täglich ein Lunchpaket. In einer Privatunterkunft zu wohnen, kann für den Sprachschüler in den ersten Tagen eine Herausforderung sein, denn er wird voll in den Alltag der Familie integriert. Dies erfordert Aufgeschlossenheit, Anpassungsfähigkeit und eine gewisse Neugier. Die lange Anreise, eine fremde Sprache und eine ungewohnte Umgebung sowie andere Gewohnheiten als Zuhause bedeuten für viele erst einmal Stress und einen ersten Hilferuf nach Hause. Doch die Gastfamilien sind es gewohnt, Schüler zu beherbergen. Sie werden nach eigenen, klar definierten Qualitätskriterien wie Zimmergröße, Sauberkeit und Ausstattung ausgewählt und bald weichen die ersten Eindrücke den positiven Erfahrungen und Erlebnissen des Zusammenlebens und der Sprachreise.


 

Residenzen

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Bei verschiedenen Sprachreisen wird die Unterbringung der Sprachschüler in gemeinsamen Unterkünften ausgeschrieben. Die Bezeichnungen können entsprechend der örtlichen Gegebenheiten variieren. So werden unter anderem Residenzen, Apartments oder Wohnheime verschiedener Colleges oder Universitäten angeboten. Sie befinden sich in der Regel in unmittelbarer Nähe zur Sprachschule, in einzelnen Fällen sind die Sprachschüler auch hier auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen. Residenzen eignen sich entweder für jüngere Teilnehmer, da die Betreuer mit vor Ort sind oder für selbständige Jugendliche und junge Erwachsene, die eine gewisse Privatsphäre wünschen und den Kontakt zu internationalen Sprachschülern suchen.

Der Unterschied zur Unterbringung in Privatunterkünften ist die gemeinsame Beherbergung meist internationaler Sprachschüler in Einzel- oder Mehrbettzimmern in einem Gebäudekomplex. Älteren Sprachschülern werden zum Teil auch Unterkünfte mit Selbstversorgung angeboten, bei denen entsprechende Kochgelegenheiten zur Verfügung stehen.

Für die Jüngeren ist Halbpension bzw. Vollpension im Reisepreis inbegriffen. Der Kontakt zur einheimischen Bevölkerung wird durch das Zusammenleben mit gleichaltrigen Jugendlichen ersetzt. Auch die Betreuer wohnen in der Residenz und stehen somit als ständiger Ansprechpartner zur Verfügung. Die Ausstattung kann entsprechend des Sprachkurses unterschiedlich sein. Ob Handtücher mitgenommen werden müssen, ein Safe zur Verfügung steht, es Waschmaschinen oder ein öffentliches Telefon gibt, ist der individuellen Reisebeschreibung zu entnehmen.


 

Jugendhotel

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Diese Unterkunftsoption wird vor allem bei kürzeren Aufenthalten während einer Sprachreise angeboten. Die Jugendhotels sind häufig Backpaper-Hostels mit einfacher Einrichtung. In den meisten Fällen befinden sich Dusche sowie WC auf dem Gang und die Bettwäsche wird gestellt. Oft befinden sich auch Kochmöglichkeiten im Haus. Die Jugendlichen sind in Mehrbettzimmern untergebracht und werden über ihren gesamten Aufenthalt mit Halbpension verpflegt. Weitere Details zu Zimmer- und Hotelausstattung sind den einzelnen Reisebeschreibungen zu entnehmen. Die Betreuer und Reiseleiter sind ebenfalls im Hotel untergebracht und stehen jederzeit für Fragen zur Verfügung. Vorteil vieler Jugendhotels ist die meist sehr zentrale Lage.

 

Apartments

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Apartments sind vergleichbar mit Wohngemeinschaften und daher für junge Erwachsene geeignet, die Privatsphäre wünschen und einen gewissen Komfort suchen. Mehrere Sprachschüler wohnen hier in Einzel-, Doppel- oder Dreibettzimmer in einer voll ausgestatteten Wohnung und nutzen die Gemeinschaftsräume wie Küche, Wohnzimmer und Badezimmer zusammen. Anders als bei den Gastfamilien oder den Hotels verpflegen sich die Sprachreiseteilnehmer hier selbst.

Dennoch unterscheiden sich die Apartments der Reiseveranstalter in Ausstattung und Lage. Die Merkmale finden Sie bei den einzelnen Reisen. In der Regel liegen die Appartements nicht unmittelbar in der Nähe der Schule, so dass die Schüler auf die öffentlichen Verkehrsmittel angewiesen sind.


 

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