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Anreise

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Ein wichtiger Bestandteil der Sprachreise für Kinder und Jugendliche ist die An- und Abreise. Leider wird der Kunde durch viele Sprachreiseveranstalter in diesem wichtigen Punkt etwas allein gelassen, vor allem wenn Kinder und Jugendliche nicht zur Hauptkundengruppe des Veranstalters gehören. Oft kann nur das eigentliche Sprachpaket vor Ort gebucht werden, das mit der Abholung vom Flughafen beginnt und endet. Um die Anreise muss sich der Kunde dann selbst kümmern, was bei Erwachsenen zum Teil auch gewünscht ist.

Verreisen Kinder und Jugendliche, ist es aber berechtigte Sorge der Eltern, dass diese auch ohne Probleme zum Zielort gelangen. Im Folgenden stellen wir die verschiedenen Anreisearten vor und auf was Sie als Eltern achten sollten.


 

Eigenanreise

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Bei Sprachcamps in Deutschland wird hauptsächlich die Eigenanreise angeboten, was bei einem kleineren Einzugsgebiet sinnvoll und für die Veranstalter kalkulatorisch sicherer ist, da auf eine aufwendige Bus- oder Bahnlogistik verzichtet werden kann.

Für die Eltern ergeben sich Vor- und Nachteile. Liegt das Sprachcamp im näheren Umkreis und sind An- und Abreise am Wochenende, lässt sich die Anreise mit einem schönen Ausflug verbinden. Schön ist vor allem für Eltern, dass sie sich vor Ort mit den Betreuern unterhalten, sich einen Eindruck von den Unterkünften machen und ihre Kinder mit gutem Gefühl verabschieden können.

Problematischer ist es allerdings, wenn das Camp mehrere Stunden Fahrt entfernt ist oder man sich extra frei nehmen muss. Reisen mehrere bekannte Teilnehmer ins Camp, kann man auch Fahrgemeinschaften bilden. Eine Alternative wäre auch, das Sprachcamp der Kinder mit einem eigenen Kurzurlaub zu verbinden oder in den Familienurlaub einzubinden.

Bei der Eigenanreise sollten vorab eine genaue Anfahrtsbeschreibung, die genaue Zieladresse, eine Telefonnummer zur Erreichbarkeit und der Zeitpunkt der Anreise in den Reiseunterlagen enthalten sein. Die angegebenen Zeitfenster bei An- und Abreise sollten unbedingt eingehalten werden, mögliche Verspätungen sollten mit dem Veranstalter abgesprochen sein.


 

Anreise mit dem Bus

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Die Busanreise wird bei den meisten klassischen Schülersprachreisen nach England angeboten, zum Teil auch bei einigen Sprachcamps innerhalb Deutschlands. Bei der Busreise werden im Normalfall entlang einer vorher geplanten Busroute die einzelnen Zustiegsorte angefahren und die Teilnehmer „eingesammelt“. Im Idealfall ist die Busroute so gestaltet, dass es auf der einen Seite genügend Zustiege gibt, damit die Anfahrtswege zum Zustiegsort nicht zu lang sind, auf der anderen Seite nicht zu viele Haltepunkte, damit die Fahrtzeit so gering wie möglich ist.

Bei Buchung nachgefragt werden sollte, wo genau sich der Zustiegspunkt befindet, entweder innerhalb der Ortschaft oder entlang der Autobahn. Zustiege innerhalb einer Stadt sind meist für die Kunden komfortabler und mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar, wohingegen Zustiege an Autobahnraststätten für den Reisebus und auswärtige Kunden günstiger erreichbar sind und Zeit sparen. Eine exakte Beschreibung des Zustieges erleichtert den Zustieg und spart Zeit.

Die von den Veranstaltern beauftragten Busunternehmen sollten Busse einsetzen, die in der Regel nicht älter als drei Jahre sind, mindestens dem 3-Sterne-Standard entsprechen und über Gurte an allen Plätzen verfügen. Sicherheit sollte bei der Planung des Bustransfers immer an erster Stelle stehen, das betrifft die Ausbildung und Schulung der Fahrer sowie eine realistische Planung der Lenk- und Ruhezeiten für die Fahrer. Mit Einführung der digitalen Tachoscheiben ist eine Manipulation quasi unmöglich geworden. Bei längeren Transfers sollten die eingesetzten Busse mit Schlafsesseln bestuhlt und mit DVD oder Video-Anlage ausgestattet sein.

Da es durch die Verkehrslage immer zu unvorhergesehenen Verspätungen kommen kann, sollte durch eine Notrufnummer die Möglichkeit bestehen, sich über längere Wartezeiten zu informieren.

Bei Einstieg sollten die Busbegleiter über die zusteigenden Teilnehmer informiert sein, nötige Reisedokumente prüfen und qualifizierte Aussagen zum weiteren Verlauf der Reise geben können.

Da die Busreisen meist lang sind, ist sollte auf ausreichende Verpflegung geachtet werden. Gerade bei Nachtfahrten nach Großbritannien ist die erste Verpflegungsleistung vor Ort Mittagessen oder Abendbrot. Hier sollte in jedem Fall nachgefragt werden. Weiterhin sollten regelmäßig Pausen gemacht werden, damit die Kinder und Jugendlichen sich bewegen, auf Toilette gehen und wenn nötig auch kleine Snacks kaufen können.

Bei Busreisen sind die Betreuer meistens schon auf der gesamten Reise dabei und kümmern sich während der Fahrt um die Sprachschüler. Daher hat diese Art des Reisens den Vorteil, dass die Schüler sich und auch das Betreuerteam bereits während der Fahrt kennenlernen können.

Alternativ zum Bus kann auch eine Zugreise angeboten werden. Diese findet in den meisten Fällen als Zubringer zum jeweils nächsten Abfahrtsort des Busses statt. Die Zugfahrt sollte in jedem Fall betreut werden, da manchmal Umstiege notwendig sind.


 

Anreise mit dem Flugzeug

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Während Busreisen betreut sind, erfolgt die Anreise mit dem Flugzeug in der Regel individuell, nur wenige Veranstalter können auf ein Gruppenkontingent zurückgreifen. Hauptdestinationen sind England, Malta, Spanien und natürlich die Destinationen USA, Kanada oder Australien.

Bitte achten Sie bei der Durchsicht der Angebote für die gewünschte Sprachreise, ob der Flug im Reisepreis inbegriffen ist oder selbst gebucht werden muss. Da es bei Sprachreiseangeboten für Erwachsene üblich ist, dass der Flug vom Kunden selbst gebucht wird, wird das häufig auch auf den Bereich Schülersprachreisen angewandt, viele Reiseveranstalter entziehen sich hier leider der zeitintensiven Flugsuche. Ist der Flug aus unterschiedlichen Gründen (z.B. aufgrund der schwierigen Flugpreiskalkulation bei unterschiedlichen Abflughäfen oder der schwankenden Flugpreise) nicht im Reisepreis enthalten, sollte der Veranstalter anbieten, einen entsprechenden Flug zu organisieren. Da die Suche nach einem passenden und günstigen Flug aufwändig ist, ist dafür normalerweise eine geringe Buchungsgebühr zu entrichten. Dafür erhalten sie das entsprechende Know-how und nicht selten haben die Veranstalter Zugriff auf spezielle Reisebüro-Flugdatenbanken und günstigere Angebote.

Möchten oder müssen Sie den Flug selbst buchen, beachten Sie bitte folgende Hinweise. Bitte klären Sie VOR Buchung mit dem Anbieter die folgenden Punkte, da die Umbuchungs- oder Stornogebühren der Fluggesellschaften sehr hoch sind:

In der Regel sind von den veranstaltenden Sprachschulen Zeitfenster angegeben, in denen die An- bzw. Abreise erfolgen soll. Diese sind unbedingt einzuhalten, da sonst Extra-Kosten für einen zusätzlichen Airport-Transfer zu entrichten sind. Bitte beachten Sie, dass nicht immer der billigste Flug der günstigste ist. Oft verlegen Fluggesellschaften aus Kostengründen Flüge in den frühen Morgen oder späten Abend, so dass eine Abholung nicht unbedingt gewährleistet werden kann.

Bei jüngeren Teilnehmern ist zu empfehlen, einen Direktflug ohne Zwischenstopp zu buchen. Bei Umstiegen an Flughäfen wie Paris oder London-Heathrow ist nicht selten das Terminal zu wechseln, was selbst Erwachsenen Probleme bereitet. Bei notwendigen Zwischenstopps ist auf eine ausreichende Umstiegszeit zu achten, da Ihr Kind am Umstiegsflughafen Zeit braucht, um sich zu orientieren.

 

alleinreisende Kinder

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Hier finden Sie wichtige Informationen zusammengefasst:

> Flugtipps für alleinreisende Kinder

> Betreuungsangebote einiger Fluggesellschaften


Mittlerweise gibt es viele Schülersprachreise-Angebote, die ins Ausland führen und besonders auf die Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen zugeschnitten sind (siehe Sprachreisen für Kinder). In der Regel umfasst das Angebot die Betreuung des Kindes aber erst ab dem Zielflughafen. Für die Eltern ergibt sich das Problem, wie ihr Kind sicher dorthin gelangt, ohne dass sie es selbst begleiten müssen.

Viele Fluggesellschaften bieten mittlerweile einen Betreuungsservice für alleinreisende Kinder, sogenannte UM-Service (unaccompanied minors) an. Wir empfehlen, diesen Service zu buchen, wenn das Kind zum ersten Mal ohne Eltern fliegt und es mit den Abläufen am Flughafen noch nicht gut vertraut ist. Zudem muss bei einigen Airlines bis zu einem bestimmten Alter des Kindes zwingend ein UM-Service gebucht werden.

Der Betreuungsservice umfasst die persönliche Inempfangnahme des Kindes am Abflughafen durch einen Mitarbeiter der Airline, die Betreuung des Kindes während des Fluges durch das Bordpersonal bis zur persönlichen Übergabe am Zielort.

Möchte man den UM-Service nutzen, müssen alleinreisende Kinder bei der Fluggesellschaft angemeldet werden. Je nach Fluggesellschaft (Betreuungsangebote einiger Fluggesellschaften) erfolgt die Anmeldung bereits bei der Buchung oder nachträglich beim Call-Center bzw. im Internet. Die Preise variieren je nach Fluggesellschaft. Zusätzlich erheben einige Sprachschulen eine gesonderte Gebühr, da ein Mitarbeiter der Sprachschule extra für die Abholung am Zielortflughafen bereit gestellt werden muss.

Für die Anmeldung muss ein entsprechendes Formular vom Erziehungsberechtigten unterschrieben werden und es muss bereits ein Ansprechpartner genannt werden, der das Kind am Zielort in Empfang nehmen wird.

Am Abflugtag finden Sie sich bitte mit Ihrem Kind rechtzeitig am Flughafen ein, um mindestens 2 Stunden vor Abflug einzuchecken. Planen Sie für den Check-in etwas mehr Zeit ein, da meist noch Formulare ausgefüllt werden müssen. An großen Flughäfen gibt es besondere Check-In-Schalter für allein reisende Kinder.

Beim Check-In nimmt ein Mitarbeiter das Kind in Empfang und geleitet es durch die Sicherheitskontrolle bis zum Abflugbereich. Bei einigen Fluggesellschaften dürfen die Eltern bis zum Gate mitkommen, dann fällt der Abschied leichter. Das Boarding übernimmt ein Servicemitarbeiter.

Beachten Sie, dass Sie so lange am Flughafen bleiben müssen bis das Flugzeug abgehoben hat, da bei größeren Verspätungen das Kind wieder in die Obhut der Begleitperson übergeben wird, bis das Flugzeug abflugbereit ist.

An Bord kümmert sich das Kabinenpersonal besonders um allein reisende Kinder. Auf vielen Flügen werden Kindermenüs bereitgestellt oder Ihr Kind erhält kleine Geschenke oder Spiele zum Zeitvertreib. Nach der Ankunft übergibt einer der Flugbegleiter das Kind einem bereitstehenden Mitarbeiter der Fluggesellschaft, der mit Ihrem Kind das Gepäck abholt und es natürlich auch durch die Sicherheitskontrollen begleitet.

Abschließend wird das Kind dem zur Abholung berechtigten Erwachsenen übergeben. Selbstverständlich wird diese Person telefonisch über eventuelle Verspätungen des Fluges informiert. Der Abholer muss zur Sicherheit einen gültigen Ausweis vorzeigen sowie eine entsprechende Bestätigung unterzeichnen, damit das Kind an ihn übergeben werden kann.

Für das betreute Fliegen wird eine Gebühr erhoben, deren Höhe je nach Fluggesellschaft variiert. Wenn Geschwister gemeinsam fliegen, wird die Betreuungsgebühr bei den meisten Airlines nur einmal erhoben.

Für der Betreuungsservice gilt meist ein Mindestalter von fünf Jahren, das Höchstalter beträgt elf Jahre oder höher. Es gibt aber auch Fluggesellschaften (z. B. Ryan Air), bei denen Kinder unter 16 Jahren nicht ohne eine Begleitperson fliegen dürfen.

Das Team von Zebra-Tours berät Sie gerne ausführlich zum betreuten Fliegen und übernimmt gegen eine kleine Bearbeitungsgebühr die Buchung des Betreuungsservices für Ihr Kind.



Hier finden Sie Betreuungs-Formulare einiger Fluggesellschaften - Betreuungshinweis für alleinreisendes Kind:
Handling advice for an unaccompanied minor

 

Transfer zur Sprachschule

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Bei den meisten Sprachreiseprogrammen (Summercamps, Juniorcamps) ist der Airport-Transfer (Fahrt vom Flughafen zur Unterkunft und zurück) im Reisepreis enthalten. Bei Sprachreisen für junge Erwachsene ab 16 Jahren kann dieser Service meist fakultativ dazu gebucht werden (nur bei einigen Anbietern ist dieser Service im Reisepreis enthalten). In der Regel werden für die Fahrt zur Unterkunft oder Schule Taxis eingesetzt, die entsprechend der Fahrtstrecke und –dauer teuer sind (zum Teil teurer als der Flug selbst).

Hat man bereits Ortskenntnisse und auch die entsprechenden Sprachkenntnisse, kann man für den Transfer vom Flughafen auch günstige Shuttle-Busse nutzen, die meist vom Flughafen direkt zum Bahnhof des Zielortes fahren. Über die Verbindungen kann man sich in der Regel auch Online informieren. Ab hier lohnt sich dann für die Fahrt zur Unterkunft ein Taxi.

Da man in der Regel bei der Ankunft jedoch etwas orientierungslos ist, empfiehlt sich als Kompromiss nur den Hintransfer vom Flughafen zur Unterkunft zu buchen. Bei Abreise reist man dann allein wieder zum Flughafen.


 

Transfer vor Ort

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Natürlich müssen und wollen die Sprachreiseteilnehmer vor Ort mobil sein. Allerdings gibt es abhängig vom Veranstalter und Reisetyp unterschiedliche Regelungen. Bei einigen Reisen ist der Bus mit vor Ort bzw. werden Bustransfers organisiert, was die Sicherheit erhöht und Zusatzkosten verringert.

In der Regel sind die Sprachreiseteilnehmer jedoch auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen. Hier sollte vom Veranstalter auf die möglichen Zusatzkosten hingewiesen werden. Zudem muss garantiert werden, dass jeder Teilnehmer eingewiesen wird und in der Lage ist, sich zu orientieren.


 

Weitere Informationen

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