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"Zebra-Tours ist doch eine große Familie"

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Am 2. und 3. Juni war es wieder soweit: Bei dem von Zebra-Tours organisierten Betreuerseminar wurden 21 junge Frauen und Männer für die Sprach- und Jugendreisen im Sommer geschult. Bei dem zweitägigen Seminar im Dachtheater des soziokulturellen Zentrums Haus Steinstraße hielten jedoch nicht nur Zebra-Tours-Mitarbeiter und externe Fachreferenten Vorträge. Denn die Teilnehmer selbst wurden so oft wie nur möglich aktiv in die Schulung einbezogen.

„Was sind die Inhalte der Aufsicht, wie ist die Aufsichtspflicht umzusetzen und wie lässt sich die Garantenstellung der Betreuer gegenüber den Jugendlichen skizzieren?“, fragt Olav Schwarz in die Runde hinein. Der Pädagoge und Psychologe mit jahrzehntelanger Erfahrung von Jugendreisen hatte beim Seminar am Sonntagmorgen vielleicht den schwierigsten Part übernommen: das Rechtsseminar. Doch in eloquenter Manier und anhand vieler Praxisbeispiele führte Schwarz durch die relevanten Schwerpunkte des Bürgerlichen- sowie Strafgesetzbuches, ohne sich in juristischen Fachausdrücken zu verstricken. Schlussfolgerung: „Wer sich an den gesunden Menschenverstand und gewisse Grundregeln hält, ist schon mal auf der sicheren Seite.“

Wie man jemanden im Ernstfall in die sichere stabile Seitenlage bringt, das übten die Teilnehmer im Erste-Hilfe-Kurs am Sonnabend unter Anleitung des Johanniter-Lebensretter-Engels Maria. Alle anderen Module des Seminars bis hin zum Mittagessen Chili con Carne - das kein Bestandteil des Erste-Hilfe-Kurses wurde - führten die Zebra-Tours Mitarbeiter durch. Alexander Maas und Stefan Reichert sensibilisierten in ihrem Vortrag für den Umgang mit den Kindern und Jugendlichen und bezogen die Teilnehmer in Dialogform immer wieder mit ein.

„Notwendig, aber anstrengend“, bilanzierte die Leipzigerin Christina Rudolf das Seminar. Die 24-jährige Lehramtsstudentin für Sport und Förderschulpädagogik hat schon viel Erfahrung als Betreuerin gesammelt. „Neben zahlreichen Klassenreisen war ich achtmal für den erlebnispädagogischen Verein Exeo mit Sitz in Lübeck unterwegs“, erklärte sie in einer Seminarpause. Doch natürlich sei ihr bewusst, dass alle Betreuer für die Sprach- und Jugendreisen im Sommer das Seminar belegen müssen. „Schließlich müssen ja auch alle auf dem gleichen Stand sein.“

Um die Arbeitsatmosphäre und das Verhältnis unter Betreuern und Reiseleitern macht sich Franka Girod keine Gedanken. „Schließlich ist doch Zebra-Tours eine große Familie!“, erklärte sie anderen Seminarteilnehmern nach ihrer Erfahrung als Betreuerin im letzten Sommer. Gedanken machen ihr da eher die vielen Geschäfte in Hastings und London. Denn während die Betreuer auf die Jugendlichen achten sollen, dass sie nicht über die Maßen shoppen gehen, haben die BetreuerInnen ja selbst in der Oxford-Street freie Bahn … (04.Juni 2012)