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Feiermarathon mit Rekord für Guiness-Buch

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Mit einem Gottesdienst in der Saint-Pauls-Kathedrale sowie einer Kutschenprozession sind gestern die viertägigen Feierlichkeiten zum Diamantenen Thronjubiläum der Queen beendet worden. Millionen Menschen im ganzen Land schwenkten Fahnen und stießen auf ihre Königin an. Überschattet wurde alles durch die Erkrankung von Prinzgemahl Philip.

Der 90-jährige Ehemann der Queen hatte sich bei dem nasskalten Wetter am Wochenende eine Blasenentzündung zugezogen. Er wurde am Montag ins Krankenhaus eingeliefert und fehlte dadurch bei dem Konzert am Montagabend vorm Buckingham Palace und auch am Dienstag nach der Kutschenprozession für das traditionelle Familienfoto. Am Sonntag konnte er jedoch neben der Queen auf der königlichen Barke „Spirit of Chartwell“ die größte Schiffparade auf der Themse miterleben, die London je gesehen hat.

Doch der Superlativ gilt nicht nur für London: Denn der Flottenverband vom 3. Juni aus den 1000 Dampfern, Barkassen, Ruderbooten et cetera wird in das Guiness-Buch der Rekorde eingetragen. Als weltweit längste Bootparade wurde der bisherige Rekord von 327 Schiffen um Längen geschlagen - also genau um 673 Schiffe. Laut Angaben des Anbieters www.visitlondon.com hatten im April 2011 vor Bremerhaven 327 Schiffe den bisherigen Rekord aufgeboten.

Bei dem Konzert am Montagabend waren fast alle dabei, die in der britischen Musikbranche Rang und Namen haben: Paul McCartney, Elton John, Robbie Williams, Tom Jones sowie internationale Stars wie Stevie Wonder oder Kylie Minogue. Platz gab es vor dem Buckingham Palace nur für 12.000 Gäste, doch Hunderttausende versammelten sich vor riesigen Leinwänden entlang der Prachtstraße The Mall oder im Hyde Park. Sie konnten live verfolgen, wie der Palast am Ende in den Nationalfarben erstrahlte und Feuerwerk die Straßen erhellte.

Laut Focus-Online waren bei dem viertägigen Feiermarathon Millionen Menschen auf den Beinen. Während in London die Highlights gesetzt waren, feierten jedoch in ganz Britannien die Menschen ihre Queen. Diese hatte sich vor dem Thronjubiläum gewünscht, dass die Feierlichkeiten insbesondere für „nachbarschaftliche Begegnungen“ im ganzen Land genutzt werden sollen. Dieser Wunsch der „Diamantenen Königin“ dürfte in Erfüllung gegangen sein: Denn nicht nur Nachbarn, sondern auch Besucher und Touristen erlebten gemeinsam in den vier Tagen eine lebendige Monarchie. (06.06.2012)