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Fließende Stahlkonstruktion verziert Londoner Bahnhof Kings Cross

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The big metal roof is coming home - so schrieb die britische Tageszeitung The guardian am 18. März. Einen Tag später wurde das neue halbkreisförmige Dach am Londoner Bahnhof King’s Cross freigegeben. Die Konstruktion mit einer Spannweite von 52 Meter verbindet den Verkehrsknotenpunkt mit dem nebenan liegenden Bahnhof St. Pancras.

Das von dem Architekten John McAslan entworfene Dach ist Teil des 500 Millionen Pfund schweren Vorhabens, den Londoner Nahverkehr auf die Olympischen Spiele (27. Juli-12. August 2012) vorzubereiten. Und so soll die fließende Stahlkonstruktion den Weg für die riesigen Besucherströme leiten, die von St. Pancras aus mit dem Javelin genannten Shuttle-Service zum Olympiapark, dem Hauptveranstaltungsort der Spiele, kommen.

Die Metalldachkonstruktion wurde in den Zeitungen sehr gelobt. Schließlich reiht sich der moderne Entwurf in ein Kapitel erhabener britischer Architekturgeschichte ein. Die riesigen Gewächshäuser in Kew Gardens oder die viktorianischen Eisenbahnstationen strahlen noch die majestätische Kühnheit der vergangenen Welt- und Industriemacht aus. Jetzt überdacht die moderne und gleichzeitig traditionsreiche Stahlkonstruktion in einer weltoffenen Metropole einen Verkehrsknotenpunkt, der nicht nur zu den Olympischen Spielen von vielen Tausenden Menschen tagtäglich genutzt wird.

Und noch etwas: Die neue Gestaltung der Bahnhofshalle betont auch ein für Harry-Potter-Fans wichtiges Zuggleis. Denn nirgendwo sonst als bei Kings Cross startet auf Gleis 9¾ der Hogwarts-Express, um alle magisch begabten Schüler ins Internat für Hexerei und Zauberei auf Schloss Hogwarts zu fahren. (10. Mai 2012)