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Geldwechsel - soll man Fremdwährung im Reiseland tauschen?

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Wer eine Schülersprachreise in ein Land unternimmt, in dem man nicht mit Euro bezahlen kann, steht oft vor der Frage: Tausche ich Geld vorher oder erst vor Ort um?

Es ist natürlich viel einfacher, wenn nicht der erste Weg im Ausland zum Bankautomaten oder zur Wechselstube gehen soll, wenn man stattdessen schon die erste Fremdwährung in der Tasche hat. Das erspart Zeit und Energie beim Ankommen am Reiseziel. Wer sein Geld zu Hause in eine Fremdwährung tauschen möchte, hat die Möglichkeiten dies bei seiner Hausbank anzumelden bzw. einen bestimmten Betrag zu bestellen. Dies bieten nicht mehr alle Banken an, da einige sogenannte Online-Banken keine Filialen haben und der Umtausch nicht vollzogen werden kann. Eine weitere Gelegenheit des Geldtauschs bieten Wechselstuben oder Reisebanken, die man oft an Bahnhöfen oder Flughäfen findet. Oft bieten solche Reisebanken auch eine Geldlieferung innerhalb von wenigen Werktagen innerhalb Deutschlands. Hier fallen Transportkosten (Bestellwert und Versandkosten) an, welche natürlich den Wechselkurs nicht so angenehm erscheinen lassen, dies ist jedoch der Preis für entspanntes Ankommen vor Ort.

Wer sich entscheidet vor Ort am Reiseziel, beispielsweise Großbritannien, sein Geld zu tauschen, hat ebenfalls mehrere Alternativen. Zum Einen mit der EC-Karte oder Kreditkarte an einem Geldautomat, im englischen auch ATM (Automated Teller Machine) genannt. Am Geldautomat erhält man den von der Bank ausgegebenen guten Wechselkurs, was geeignet erscheint. Achtung jedoch bei den eventuell anfallenden Gebühren für Geldabhebungen, welche das Kreditinstitut erheben darf, diese sind oft von Bank zu Bank unterschiedlich. Da es sich häufig um pauschale Beträge handelt, lohnt es sich einmal etwas mehr Geld als mehrmalig kleinere Summen Geld abzuheben, um die Gebühren so gering wie möglich zu halten. Wer die Geldkarten lieber zu Hause lassen möchte oder einen persönlichen Kontakt bevorzugt, ist an Wechselstuben gut beraten. Oft zeigt eine Übersichtstafel an, zu welchem Kurs gerade gewechselt wird. Viele Wechselstuben lassen den Wechselkurs gut aussehen, arbeiten stattdessen mit Provision. Das heißt dass der gewechselte Wert nicht immer dem entspricht, welchen man sich errechnet. Die Wechselgebühren oder Provisionen sind oft nur auf dem zweiten Blick zu sehen, daher einfach nachfragen oder am besten gleich den Wert erfragen, was man für seinen Wunschbetrag an Fremdwährung erhält.

Als dritte Variante gibt es die Reisechecks, auch Travellerchecks genannt, welche mehr und mehr in Vergessenheit geraten. Diese Reisechecks erhält jeder Reisende bei seiner Hausbank, sofern dies angeboten wird. Der Reisecheck dient vorwiegend als Bargeldbeschaffung, weniger als Zahlungsmittel im Ausland. Beim Einlösen eines Reisechecks werden die Unterschriften auf dem Reisecheck mit denen auf dem Personalausweis oder Reisepass verglichen.

Als kleinen Reisetipp sollte man nie auf ein Zahlungsmittel setzen, eher die Kombination aus mehreren Möglichkeiten wählen, wie Bargeld und Geldkarte, somit kann man bei Verlust der einen Zahlungsart eine weitere Option nutzen.

Zu guter letzt sollte jeder Reisende etwas Kleingeld in der Hosentasche mit sich führen, um nicht bei jedem Einkauf die pralle Geldbörse zu präsentieren, denn Diebe gibt es überall, leider auch im Urlaub. (24.08.2017)