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Gastfamilien von Senlac Tours in England

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Erzählen Sie unseren Kunden bitte ein bisschen über Ihr Unternehmen.

Senlac Tours organisiert hautsächlich Schülerreisen für all die Klassen und Schulen, die einmal englische Luft schnuppern und das pure englische Leben erleben möchten. Obwohl Senlac Tours einen sehr großen Einzugsbereich bedient, besteht das Team lediglich aus 5 festen Mitarbeitern, zwei jährlich-wechselnden Praktikanten und einigen Gastfamilienbetreuern, die ihren Wohnort direkt bei den Reisezielen, wie zum Beispiel Andover, Worthing oder London haben.

Was bedeutet „Senlac“?

„Senlac Tours“ ist ein Reiseunternehmen, das seinen Sitz in Catsfield, direkt auf dem Hügel „Senlac“ hat, wo am 4. Oktober 1066 die „Battle of Hastings“ stattgefunden hat.



Was ist das Besondere an Senlac Tours?

Wir sind stolz darauf unseren Kunden direkt vor Ort betreuen zu können und ihnen helfend zur Seite stehen zu können, sobald Fragen oder Probleme bei der Schülerreise auftauchen. Vor allem legen wir aber Wert auf den persönlichen Kontakt zu unseren Kunden wobei sich auch nicht selten die eine oder andere Freundschaft entwickelt. Viele unserer Kunden kommen schon seit Jahren zu uns und freuen sich jedes Jahr aufs Neue einer anderen Schülergruppe das schöne England ein bisschen näher bringen zu dürfen.


Was hat es mit Ihrem Motto „It`s different. It´s better.“ auf sich?

„It`s different. It`s better“- Es ist anders. Es ist besser. Unser Motto bedeutet, etwas anderes zu sehen, andere Orte zu entdecken, andere Leute kennenzulernen(beispielsweise die Gastfamilie), eine andere Kultur zu erleben. Das völlig Andere in sich aufnehmen, neue Erfahrungen auf einer Schülerreise machen und den Unterschied sehen. Auch Senlac Tours ist „different“, denn im Vergleich zu anderen Reiseunternehmen sind wir direkt vor Ort und können uns besonders um die Belange unserer Gastfamilien und Busfahrerkollegen, die wöchentlich für uns im Einsatz sind, kümmern.


Seit wann arbeiten Sie mit Zebra-Tours zusammen?

Seit mehreren Jahren arbeiten wir schon mit unserem guten Partner „Zebra-Tours“ zusammen, die jährlich zu den deutschen Ferienzeiten ihre Schüler mitbringen. Unsere Gastfamilien sind froh zu den Ferienzeiten ihre deutschen Gäste willkommen zu heißen und wir unseren Gastfamilien diesen Gefallen tun zu können.


 

Unterbringung Gastfamilie

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Wie kann man sich die Unterbringung in einer „typischen“ Gastfamilie vorstellen?

Mrs Smith steht am Herd und bereitet den für sie berühmten „Sheppards pie“ zu, als Mr Smith zur Küchentür hineinkommt, hinter ihm die neuen Gastschüler. „Hello girls, nice to meet you! My name ist Claire. Did you have a good journey?“ Die Mädchen sind überrascht von der offenen Freundlichkeit der Dame und suchen schon eifrig nach den passenden Vokabeln, um zu antworten. Nach einem kurzen Kennenlernen zeigt Mr Smith den beiden die Gästetoilette und fragt, ob er den Mädchen den Koffer nach oben in ihr Zimmer tragen soll. Die Mädchen lehnen höflich ab und betreten das Zimmer, in dem sie nun für eine Woche wohnen und schlafen werden. Gleich beim Eintreten stößt sich eins der Mädchen an der Wandschräge, denn das Zimmer ist schon ganz schön klein. Vor den beiden stehen zwei Betten, bezogen mit einer Blümchenbettwäschegarnitur. Ein kleiner Schrank steht daneben, auf ihm steht ein kleiner Spiegel. Die Mädchen haben gerade noch Platz für ihre Koffer, fühlen sich trotzdem gleich auf Anhieb wohl.

Kaum sind sie oben, ruft auch schon Mrs Smith zum Abendessen. Am Tisch sitzt auch schon der Sohn der Gastfamilie. Er stellt sich kurz bei den Mädchen vor und fängt auch schon an sein Essen in sich hinein zu schaufeln. Er hat es eilig, denn seine Freunde warten bereits vor der Tür auf ihn. Es gibt Sheppards pie mit Kartoffelbrei und etwas Grünlichem, das leicht an Spinat erinnert. Mrs Smith erklärt ihnen, dass es „mashed peas“ sind – Erbsenmus. Was für einen merkwürdigen Geschmack die Engländer doch haben. Am Tisch wird sich über die bevorstehende Woche unterhalten und die Mädchen merken wie schnell es ihnen leichter fällt, Englisch zu sprechen, wenn auch nicht ganz fehlerfrei.

Auch Mr und Mrs Smith scheinen sehr viel Freude am Gespräch zu haben und wiederholen die Worte auch gern 2- oder 3-mal.

Nach dem Essen zeigt Mrs Smith den Mädchen das Bad und gibt ihnen zwei frische Handtücher. Auch dieser Raum ist ziemlich klein. Das Duschen dauert doppelt so lange, denn aus der Dusche kommt nur halb so viel Wasser raus, wie aus deutschen Duschen gewöhnt. Auch die Armaturen sind komisch, denn man muss an zwei Knöpfen drehen, damit das Wasser läuft – sehr altmodisch... Nach dem Austreten aus der Dusche dann die nächste Frage – wie soll ich mich hier föhnen? Im Bad ist ja gar keine Steckdose?! Schließlich finden die Mädchen eine in ihrem Zimmer, sogar ein passender Adapter steckt schon. Der Fön passt direkt rein, doch er geht nicht an. Da entdecken die Mädchen einen kleinen Schalter neben der Steckdose, der auf „off“ geschaltet ist. „Wie, in England muss man die Steckdosen einschalten? Das ist ja vielleicht merkwürdig“, stellt eines der Mädchen fest.

Nach der wohltuenden Dusche gehen die beiden, ihre Gastgeschenke in der Hand, ins Wohnzimmer und gesellen sich zu Mr und Mrs Smith. Sie verbringen den restlichen Abend bei den beiden, überreichen die Gastgeschenke, halten ein bisschen Smalltalk und schauen noch ein paar typisch englische Krimiserien, bevor es dann langsam zu Bett geht. Die Gasteltern wünschen den beiden eine gute Nacht. Beim Vorbeigehen an der Küche werfen die beiden Mädchen noch einen kurzen Blick in die Küche. Auf dem Tisch stehen schon die Lunchpakete für morgen, gefüllt mit Obst, Brot, Chips und Schokolade. Oben angekommen, fallen die beiden müde ins Bett und lassen alle Geschehnisse nochmal kurz Revue passieren, wie aufregend es doch alles war! Völlig erschöpft fallen ihnen die Augen zu, mal sehen was sie morgen so erleben...


 

Auswahl der Gastfamilien

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Wie werden die Gastfamilien ausgewählt?

Die Gastfamilien werden sorgfältig von unseren Gastfamilienbetreuern ausgewählt. Bevor eine Gastfamilie sich qualifiziert hat, wird sie vom jeweiligen Gastfamilienbetreuer besucht und auf Herz und Nieren geprüft. Tauchen Probleme bei der Gastfamilie während des Aufenthalts der Schüler auf, so wird stetig jemand in der Nähe sein, sich bei der Gastfamilie umsieht und im gegeben Fall auch die Schüler umsetzt.


Welche Vorteile hat die Unterbringung in einer Gastfamilie für Sprachschüler?

Besonders Sprachschüler können aus dem Aufenthalt bei einer Gastfamilie einen entscheidenden Vorteil ziehen: Da die Gastfamilien bis auf einige Ausnahmen kein Wort Deutsch verstehen, sind die Jugendlichen gezwungen, sich die ganze Zeit bei den Gastfamilien in Englisch zu unterhalten. Schon in den ersten Tagen entwickeln sie Selbstbewusstsein und sprechen immer mehr, weil sie merken, dass sie von den Gastfamilien verstanden werden. Dazu lernen sie bei den Gastfamilien das alltägliche Englisch kennen, wobei der Wortschatz der Schüler um Vokabeln erweitert wird, die man vielleicht im Sprachunterricht nicht besprochen hätte. Allein die Medien, wie das englische Fernsehen oder Radio, tragen nicht unwesentlich dazu bei und lassen die Sprachreiseschüler mit einem guten Gefühl für die nächste Prüfung wieder nach Hause fahren.


Wie können Sprachschüler den „Kulturschock“ gut verdauen und sich im fremden Umfeld schnell eingewöhnen?

Wenn man als Nicht-Engländer das erste Mal während einer Schülersprachreise nach England kommt, wird man feststellen dass alles auf den ersten Blick ein bisschen anders ist als Daheim. Andere Standards herrschen und eine andere Sprache wird gesprochen. Nicht nur für jüngere Sprachschüler stellt die Umstellung eine einigermaßen große Herausforderung dar. Nachdem allerdings die erste Aufregung vorbei gegangen ist und man sich mit den neuen Gastfamilien beschnuppert hat, ist alles schon viel entspannter. Die Gastfamilie hilft gern, wenn etwas unklar ist. Und wenn jemand erst mal seine Ruhe haben und sich zurückziehen möchte, um all die neuen Eindrücke zu verdauen, ist auch das sicher möglich. Die Gastfamilie geht gern auf ihre Sprachreiseschüler zu, gibt ihnen aber auch Freiraum, wenn die Gastfamilie merkt, dass sich jemand vom sogenannten „Kulturschock“ erst mal erholen muss. Da man als Sprachschüler auch nicht völlig allein in eine Gastfamilie kommt, sondern meistens noch den besten Freund oder die beste Freundin dabei hat, fällt das Eingewöhnen umso leichter. Oft besteht auch die Möglichkeit sich am Abend mit Freunden aus der Sprachschule zu treffen, deren Gastfamilien gleich in der Nähe wohnen.


Wie viele Sprachschüler leben bei einer Gastfamilie?

In der Regel sind 2 bis 3 Schüler pro Gastfamilie üblich, manchmal sind aber auch bis zu 4 Personen pro Gastfamilie möglich, je nach Kapazität in den Schlafräumen.


Wie wird geprüft, ob sich die Sprachschüler in der Gastfamilie wohl fühlen?

In der Zeit, in der die Sprachschüler bei den Gastfamilien sind, werden sich Senlac-, oder Zebra-Tours-Kollegen am Morgen vergewissern und die Sprachschüler fragen, ob sie sich in der Gastfamilie wohlfühlen und ob sonst alles in Ordnung ist. Sollte dies nicht der Fall sein und die Sprachschüler einen ernstzunehmenden Grund für eine Beschwerde haben, wird im Laufe des Tages ein Gastfamilienbetreuer vorbeischauen und bei der Gastfamilie nach dem Rechten sehen.


Inwiefern sind die Sprachschüler mit Ihren Gastfamilien zufrieden?

In den meisten Fällen handelt es sich bei den Beschwerden um Kleinigkeiten, wie vergessene Lunchpakete oder Ähnliches bei den Gastfamilien, was mit einem kurzen Gespräch aus der Welt geschafft werden kann. Sollte jedoch festgestellt werden, dass es für die Sprachschüler nicht zumutbar ist, die verbleibende Zeit in der Gastfamilie zu bleiben, werden diese selbstverständlich in eine andere Gastfamilie umgesetzt. Zum Glück aber kommen ernsthafte Beschwerden nicht oft vor und der Großteil der Sprachschüler denkt gern an ihre Zeit in der Gastfamilie zurück, manche halten den Kontakt sogar noch Jahre später mit ihrer Gastfamilie.



Welche Möglichkeiten gibt es für die Eltern, um Kontakt aufzunehmen?

Ein oder zwei Wochen in einem fremden Land können ganz schön lang sein - nicht nur für die Kinder und Jugendliche. Kontaktmöglichkeiten bei Notfällen bestehen zu jeder Zeit telefonisch sowohl zum Zebra, - als auch zum Senlac Tours Team. Sollte aber mal der Wunsch bestehen, einfach nur mit dem eigenen Kind ein bisschen zu quatschen, um zu sehen, ob alles in Ordnung ist, gibt die Gastfamilie nach Absprache auch ihre Telefonnummer im Vorhinein heraus, sofern das Kind kein eigenes Handy besitzt.